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Ferat Ali Kocak

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Ferat Ali Kocak
Ferat Ali Kocak.jpg
Geboren 1979
Parteibuch Die Linke
AbgeordnetenWatch Ferat Ali Kocak
Twitter @der_neukoellner

Ferat Ali Kocak (* 1979) ist ein kurdischer Linksextremist in Deutschland.

Ferat Ali Kocak agitiert "Gemeinsam gegen rechte Hetze". "Linke Hetze" und "Hetze gegen die Polizei" sind "politisch korrekt". Migrantische Hetze gegen Deutsche wird ebenfalls nicht thematisiert.


Selbstvorstellung auf Twitter:

Zitat: «Left Activist, Anti-Fascist & Anti-Racist, Vice-Speaker @linkeneukoelln»

Selbstvorstellung in der taz:

Zitat: «Ferat Ali Kocak wurde politisch links sozialisiert "aufgrund seiner Eltern, da Vater Gewerkschafter und Mutter Frauen­rechtlerin sind". Während sein Vater vor dem möglichen Militärputsch in den 1970ern zum Studium der Politik­wissen­schaften nach Berlin kam, ist die Mutter Tochter von Gastarbeiter­eltern, die in den 1960ern ihr neues Zuhause in Berlin fanden. Da nach der Geburt von Kocak beide Eltern arbeiteten, wuchs er im Kindesalter zum einen bei seinen Großeltern und zum anderen bei seiner Berliner Tante Elfriede Fricke auf, die die Familie beim Ankommen in der neuen Heimat unterstützte und in Kocaks Mutter die kürzlich verstorbene Tochter sah. Somit wurde Kocak in seiner Erziehung durch einen evangelisch-alevitischen, kurdisch-türkischen sowie deutschen kulturellen Hintergrund beeinflusst. Kocak engagiert sich seit seiner Jugend in den Bereichen Antirassismus und Antifaschismus und ist aktuell in verschiedenen Bündnissen und Bewegungen aktiv, wie etwa im Bündnis Aufstehen gegen Rassismus und Links*kanax. Seit 2016 ist er Mitglied der Partei DIE LINKE und derzeit stellvertretender Sprecher im Bezirksverband Neukölln.»
"Ausländer raus!" ist für den kurdischen Links­extremisten Ferat Ali Kocak "voll Nazi". "Deutsche raus!" (Deutsch = Nazi) ist für ihn eine grundsolide Forderung.
Zitat: «500 Antirassist*innen gegen die Massen­abschiebung nach Afghanistan am Flughafen BER Terminal 5 fordern: Stoppt alle Abschiebungen, Papiere für alle, gleiche Rechte für alle!» - Ferat Ali Kocak[1]
Kommentar: «Besonders die Forderung "gleiche Rechte für alle!" ist humorvoll. Illegale Invasoren sollen bleiben dürfen, während Deutsche (= Nazi) "abgeschoben" werden sollen.

Besser kann das linke Verständnis von "gleichen Rechten" nicht illustriert werden.»

Nachdem auf Ferat Kocak ein Anschlag verübt wurde, ist der Linken-Politiker nahezu rund um die Uhr auf allen Kanälen gegen Rechtsextremismus aktiv.
taz: Herr Kocak, auf Sie wurde bereits vor zwei Jahren ein rechter Anschlag verübt. Die Bedrohungslage ist bei den vielen Aktionen und Auftritten, die Sie absolvieren, nicht kleiner geworden. Aber Sie gehen sehr offen auch mit Ihrem Privatleben um - warum?
Ferat Kocak: Ich will mich nicht einschüchtern lassen. Ich bin seit dem Anschlag noch viel aktiver. Natürlich habe ich Angst. Aber das ist ein Teil meines Lebens.
Sie hätten sich auch zurückziehen können.
Ja, aber ich möchte den Leuten zeigen, dass etwas schiefläuft in diesem Land. Und nicht nur da: in Europa, auf der Welt. Und natürlich in unserem Bezirk …
... in Berlin-Neukölln.
Ja. Ich will andere motivieren, sich auch dagegen zu engagieren. Insbesondere möchte ich Menschen erreichen, die bisher nicht politisch engagiert sind, obwohl sie selbst von Rassismus betroffen sind. Deshalb sollen sie mich auch persönlich kennenlernen, nicht nur meine Slogans und politischen Ziele, also wogegen ich mich engagiere. Sondern auch, dass ich ein ganz normales Leben habe. Sie sollen sehen, wer da eigentlich angegriffen wurde.
Sie waren schon vor dem Anschlag politisch aktiv, das war wohl auch der Grund, warum Sie angegriffen wurden. Für die Menschen, die in Hanau ermordet wurden, galt das nicht. Finden Sie, dass es eine Pflicht ist, dass jemand, der Ziel eines Anschlags wurde, sich danach politisch engagiert?
Jeder so, wie er kann. Und nicht jeder kann das. Manche ziehen sich zurück zum Schutz ihrer Familien oder weil sie das psychisch einfach nicht verkraften können. Aber wer es kann, der sollte es machen. Es ist einfacher, die Menschen mit persönlichen Geschichten zu erreichen.
Warum?
Um zu zeigen, dass es diesen Terror gibt. Es ist wichtig, dass die Menschen sehen, dass es eben nicht nur die AfD mit ihren Parolen gibt, sondern auch die Nazis, die diese dann umsetzen. Und dass staatliche Strukturen dann bei Ermittlungen versagen oder bewusst Fehler machen. Diese Geschichten müssen erzählt werden, statt immer nur abstrakt zu sagen, wir müssen was gegen die Nazis tun. Wir müssen verstehen, dass rechtsradikale Einstellungen hier tief verankert sind, in der Mitte der Gesellschaft, auch in den staatlichen Strukturen.
Sie sind bei der Linken
Muss man Linker sein, um Antifaschist zu sein?
Nein. Es gibt keine Mitte zwischen Faschisten und Antifaschisten. Man muss nicht links sein, um Antifaschist zu sein. Man muss nur gegen Faschismus sein, um Antifaschist zu sein.
Das kann man also auch als Christdemokrat?
Gute Frage! (lacht)
Innenminister Horst Seehofer von der CSU spricht seit Hanau von Rassismus, gar von einer "Blutspur des Rechtsterrorismus".
Wenn Politiker sich in diese Richtung bewegen, muss man ihnen zeigen, was an ihrem eigenen Handeln eben nicht antifaschistisch ist, was den Faschismus sogar befeuert. Das ist die Aufgabe der linken Antifaschist*innen.
Sie haben gesagt, Sie wollten den Leuten ihr ganz normales Leben zeigen. Haben Sie ein ganz normales Leben?
Nee, seit 2018, seit dem Anschlag, nicht mehr. Meine Lebenspartnerin kann das ja erzählen ...
Was ist anders geworden seit dem Anschlag?
Ich kann nicht mehr entspannen. Wir hatten gestern Abend beim Fernsehen kurz mal Ruhe. Da habe ich aber währenddessen schon den Plan dafür gemacht, was ich heute in den sozialen Medien mache. Dass ich den taz-Artikel vom Donnerstag über die Morddrohungen gegen Katina Schubert ...
... die Berliner Linken-Vorsitzende ...
... erst am Montagmorgen poste, damit er am Frauentag nicht untergeht. So etwas.
Sie entwerfen da eine richtige Strategie?
Ja. Es kommen so viele Informationen, da muss man planen, wie man die am besten streut. Und wie ich sie ordne, denn immer nur Mord und Totschlag und Negatives sollen die Leute auf meinem Account ja auch nicht lesen. Und dann bin ich ja auch noch auf vielen Aktionen und Veranstaltungen, wo ich rede und mich vorbereiten muss. Am zweiten März-Wochenende zum Beispiel war ich bei einer Diskussion (als noch Veranstaltungen stattfanden - Anm. d. Red.), da ging es um die Gefährdung durch den Rechtsruck. Eigentlich hasse ich das Wort.
Warum?
Weil es nicht nur ein Rechtsruck ist, bloß so ein kleines Ruckeln nach rechts. Es ist Terror, der in Worten und Taten stattfindet. Wenn ich in Rudow Markierungen mit Hakenkreuzen und NS-Symbolen sehe, dann empfinde ich das als Terror. Psychoterror. Und ein Angriff wie in Hanau ist auch ein Angriff auf mich.
Es hört nicht auf, und es hat vor langer Zeit angefangen
Anfang der neunziger Jahre, bei den Attentaten von Solingen und Mölln, da waren Sie 13 oder 14 Jahre alt, Herr Kocak. Erinnern Sie sich daran?
Ja, auch deshalb mag ich das Wort Rechtsruck nicht: Es hat vor langer Zeit angefangen. Klar erinnere ich mich! Ich komme ja aus einer politisch aktiven Familie, meine Eltern sind Kurden, mein Vater war Gewerkschafter in der Türkei, er ist nach dem Militärputsch geflohen. Bei uns liefen immer die türkischen Nachrichten. Ich hatte da immer einen Bezug dazu, habe aber schnell gemerkt, dass ich mich hier politisch engagieren will, weil hier mein Zuhause ist. Und Solingen und Mölln, auch Rostock und Hoyerswerda, diese Ereignisse haben mir gezeigt, dass ich politisch aktiv werden muss. Aber auch persönliche Sachen, die ich erlebt habe: Wie mich und ein paar Freunde die Security durchs KaDeWe verfolgt hat, weil sie dachten, wir wollten da klauen. Da waren wir 14 oder 15 - Racial Profiling war das eigentlich.
Ihre Eltern haben als Kurden in der Türkei Rassismus erlebt, Sie hier?
Und da auch! Ich habe ein Jahr in der Türkei gelebt, weil ich dachte, dass ich es hier nicht mehr aushalten kann. Das war, nachdem das Buch von Thilo Sarrazin erschienen war. Ich war entsetzt über die Zustimmung, die er erhielt. Ich wusste ja, dass der Rassismus in der Mitte der Gesellschaft sitzt. Aber wie breit die Zustimmung für Sarrazins Thesen war, das hat mich geschockt. Damals habe ich mich entschlossen, meine Zelte hier abzubrechen. Ich bin dann nach Antalya gegangen. Ich wollte nicht mehr zurückkommen.
Und dann?
Dann habe ich in dem Hotel, für das ich im Marketing arbeitete, den Gärtner auf Kurdisch gegrüßt - und wurde ermahnt, im Hotel kein Kurdisch zu sprechen. Ich kann gar kein Kurdisch! Nur "Hallo" und "Tschüss", was ich zu dem Gärtner immer morgens und abends gesagt habe, aus Freundlichkeit. Das sollte mir verboten werden. Außerdem habe ich dort gemerkt, wie sehr ich in diesem Land hier verankert bin, wie deutsch ich bin.
Sie sind in Berlin geboren. Wo sind Sie zur Schule gegangen?
[...] Da hatten wir einen tollen Lehrer, der mit uns im Sexualkunde­unterricht über Queerness gesprochen und eine Demo gegen Gewalt gegen Frauen mit uns als fünfter Klasse organisiert hat. [...]
taz[2]
Zwei Sichtweisen eines Vorgangs.

Der Volks­desinformations­bereitschafts­dienst der LINKEN (das sind die mit Stasi, Volkspolizei, Mauer, Selbstschuss­anlagen und Verbindungen zur kommunistischen Schläger­miliz Antifa) meldet:

Zitat: «Fahrer flüchtet gestern nach einem Unfall und wird Eberswalder Straße Ecke Schönhauser Allee in Berlin gefasst.

Aber ist es denn nötig den Festgenommenen kranken­hausreif zu schlagen, wenn ihn schon mehrere Beamt*innen fest im Griff haben? #Polizeiproblem #Aggression» - Ferat Ali Kocak[3]

"Fest im Griff" - "Polizeiproblem" - "Aggression"

In der Pressemeldung der Polizei liest sich das ganz anders:

Zitat: «Gegen 20 Uhr soll der 27-Jährige nach Zeugen­aussagen mit einem Range Rover in der Reinickendorfer Straße unterwegs gewesen sein und dabei mehrfach auf der Fahrbahn angehalten und den Verkehr behindert haben. An der Kreuzung Schulstraße habe sich der Mann mit seinem Auto an einer roten Ampel schräg vor den Wagen eines 26-Jährigen gestellt, um sich vor ihn zu setzen. Als er dann bei Grün die Fahrt fortsetzte, streifte er den BMW und raste anschließend davon.

Die Besatzung eines Streifenwagens bemerkte dann nach einer Funk­durchsage den Fluchtwagen an der Kreuzung Müllerstraße und folgte ihm. Dabei überfuhr der Range Rover mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit mehrfach rote Ampeln, an denen es nur deshalb zu keinen Zusammen­stößen kam, weil andere Autofahrer rechtzeitig bremsen konnten. In der Eberswalder Straße touchierte das Auto einen Funkwagen, konnte aber dann an der Kreuzung Danziger Straße von mehreren Einsatzfahrzeugen an der Weiterfahrt gehindert werden. Die Polizeikräfte überwältigten den Fahrer und nahmen ihn fest. Dabei leistete der 27-Jährige erheblichen Widerstand und äußerte, dass in seinem Wagen eine Bombe sei. Bei der Durchsicht des Fahrzeuges konnte jedoch glücklicherweise kein verdächtiger Gegenstand gefunden werden. Indes ergab die Überprüfung seiner Personalien, dass der Mann nicht mehr im Besitz einer Fahrerlaubnis ist.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde der Wagen beschlagnahmt. Der Rettungsdienst brachte den 27-Jährigen in eine Klinik, in der er einem Psychiater vorgestellt wurde. Bei dem während der Festnahme geleisteten Widerstand verletzte der Verdächtige fünf Einsatzkräfte leicht. Einer von ihnen beendete seinen Dienst. Auch bei der Übergabe im Krankenhaus widersetzte sich der Festgenommene den dortigen Maßnahmen. Mit Unterstützung des Krankenhaus­personals konnte sein Widerstand gebrochen und die medizinische Untersuchung vorgenommen werden.»[4]

Und wenn man im Video zuhört, hört man sogar, wie der rumbrüllt, er habe eine Bombe. Das hat die Polizei nicht erfunden.

Wie sollte man also im Zeitalter islamistischer Terror­anschläge und Mord­anschlägen mit Autos mit einem Umgehen, der wie ein Wahnsinniger durch die Stadt rast und mit einer Bombe droht?

Der von der LINKEN behauptet, man hätte den Mann "kranken­haus­reif geschlagen".

Die Polizei sagt: Krankenhausreif ja, aber für den Psychiater. Und fünf Beamte verletzt.

Und so eine Fahrt samt Bomben­drohung als eine Art leichte Unfall­flucht hinzustellen, dazu gehört schon eine marxistische Verlogenheit.

Normalerweise frage ich "Wer wählt sowas". Aber das ist wohl klar, wer sowas wählt.

Hadmut Danisch[5]

Einzelnachweise

  1. Twitter: @der_neukoellner - 7. Apr. 2021 - 19:11 Uhr
  2. Interview mit Ferat Kocak: Angst ist ein Teil meines Lebens, taz am 21. März 2020
  3. Twitter: @der_neukoellner - 27. Apr. 2021 - 24:22 Uhr
  4. Nach Verkehrsunfall geflüchtet und mit Bombe gedroht, Polizeimeldung vom 27.04.2021, bezirksübergreifend, Mitte / Pankow, Nr. 0912
  5. Hadmut Danisch: "Fest im Griff", Ansichten eines Informatikers am 28. April 2021

Netzverweise

  • "Wallah ehrenlos" - Ein 14-jähriger Talahon im Bundestag?, RT DE auf Odysee am 16. Januar 2026
    Nein! Das ist der 46-jährige Bundestagsabgeordnete der Linken, Ferat Koçak. Und während er sich islamischer Begriffe bedient, kann man im Internet nachlesen, dass er sich als "gläubiger Atheist" bezeichnet und mit seiner jüdischen Partnerin in Neukölln lebt ...
    Was ist ein "gläubiger Atheist"? Und was soll dann die ganze Show mit "Wallah" und "Haram"?